Meine Bücher gehören zwar zum Fantasy-Genre, doch sie beschäftigen sich mit weit mehr als nur fantastischen Welten und Magie. Sie erkunden die Vorstellung, dass wir uns selbst neu erfinden, Zugang zu einer tiefen Quelle des Wissens finden und Fähigkeiten entwickeln können, die wir nie für möglich gehalten hätten.

Die Geschichten möchten die suchende Seele nähren. Sie erzählen von Wandlung und davon, dass weit mehr möglich sein könnte, als wir gemeinhin glauben. Zugleich legen sie die Idee nahe, dass die Welt, in der wir leben, vielleicht viel größer, vielschichtiger und geheimnisvoller ist, als wir sie uns vorstellen.

Auch wenn meine Bücher in fantastischen Welten spielen, weisen sie in ihrem tiefsten Kern auf unsere wahre Heimat hin.

Manus Braith
Porträt von Manus Braith
Manus Braith
Eine spirituelle Fantasy-Buchserie

DIE
TIEFEREN

Eine geheime Gemeinschaft von Ärzten, wo Magie Alltag ist. Eine Ausbildung in der eine Gruppe von jungen Erwachsenen - allen voran James Tannot, ein waghalsiger Irländer - ganz Neues über die Welt lernen muss.

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Die Tieferen – Manus Braith
Eine Buchreihe, in der James Tannots magische Ausbildung mit all ihren Gefahren erzählt wird.
Die Welt der Tieferen

Das Mehr.Und der Mut, danach zu suchen.

Eine Geschichte, wo die Dinge beim Namen genannt werden. Die Wahrheit ist: Das Leben ist um ein Vielfaches größer, weiser und magischer, als man uns je erzählt hat. Das ist der Kern der Sache und der Bücher. Und wer sich vor dieser Wahrheit anstecken lässt, wird echte Magie erleben.

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Das „Mehr“

Einige Gedanken zu einem der wichtigsten Konzepte des Lebens der Cymdeithas-Gemeinschafter (so nennen sich die Ärzte des geheimen Clans).

Stell dir einen Kreis vor. Innerhalb dieses Kreises befindet sich alles, was du weißt, erlebt, gefühlt, begriffen und gesehen hast. Mit anderen Worten: Alles, was dir auf die eine oder andere Weise bekannt ist, liegt in diesem Kreis. Andere Menschen haben natürlich andere Dinge in ihren Kreisen, da sie ein anderes Leben geführt haben. Was also ist das Mehr? Einfach ausgedrückt ist es alles, was außerhalb deines Kreises liegt. Die Gedanken anderer Menschen sind das Mehr, Erfindungen des nächsten Jahres sind das Mehr, in der Zukunft komponierte Lieder sind das Mehr, noch unbekannte Energien sind das Mehr, deine Schutzgeister, deine Ahnen, deine Zukunft, andere Existenzebenen – sie alle sind das Mehr.

In der Cymdeithas spielt das Mehr eine entscheidende Rolle im Leben aller GemeinschafterInnen. Das geht zurück auf Eleri Haf, die sich als junges Mädchen auf eine Reise begab, um das Mehr zu finden. Wenn du alle Bücher gelesen hast, weißt du, dass sie am Ende die Cymdeithas fand und so viele Dinge zum Clan beitrug, dass eine Cymdeithas ohne Eleri Hafs Einfluss, ihre Bücher, ihre Erfindungen und ihre Philosophie kaum vorstellbar ist.

Für GemeinschafterInnen ist das Mehr das, wonach man grundsätzlich sucht. Ein Kuss? Ein Clanmitglied wird das Mehr im Kuss suchen. Kopfschmerzen? Das Clanmitglied wird das Mehr darin ergründen. Ein Tanzschritt? Die Gemeinschafterin wird nach neuen Wegen suchen, ihn auszuführen, ihn zu fühlen und ihn ins Leben zu integrieren. Man könnte also sagen, dass die Suche nach dem Mehr eine Geisteshaltung ist. Eine Einstellung, die mehr am Unbekannten interessiert ist als am Bekannten. Was auch immer du in deinem Kreis hast, kennst du bereits; alles außerhalb davon ist das Mehr, auf das du dich konzentrieren kannst.

In dieser Geisteshaltung steckt viel Wertvolles. Wenn du anfängst, in jedem alltäglichen Gespräch nach dem Mehr zu lauschen, macht dich das zu einem besseren Zuhörer. Wenn du im Essen nach dem Mehr suchst, wirst du neue Dinge und neue Rezepte ausprobieren. Wenn du in der Musik nach dem Mehr suchst, wirst du wahrscheinlich den Zauber einer zweiten Stimme entdecken – einer, von der du nicht gewusst hast, dass sie existiert.

Aber das Mehr ist mehr. Es bedeutet, einen Baum nach seiner Meinung zu fragen. Es bedeutet, der Logik eines Tieres Respekt zu zollen. Es bedeutet, den Vollmond zu betrachten und seinen blauen Schimmer zu entdecken. Es bedeutet, dem Klang von Stolz Aufmerksamkeit zu schenken. Es bedeutet, nach dem Ursprung einer Idee zu fragen.

Du verstehst, worauf es hinausläuft. Fakt ist: Es gibt nichts Fesselnderes, nichts Befriedigenderes, nichts Abenteuerlicheres, als sich auf die Suche nach dem Mehr zu begeben. Wie man das tut, ist in den Büchern bestens beschrieben.

Ausbildung

James’ Weg ist keine Abkürzung und keine plötzliche, magische Erleuchtung über Nacht. Es ist eine fortlaufende, handfeste magische Ausbildung – geprägt von der geduldigen Arbeit erfahrener Meister, immer neuen Herausforderungen und dem Mut, sich auf unwegsames Terrain zu wagen und dem Bösen die Stirn zu bieten.

Entwicklung geschieht hier nicht im luftleeren Raum, sondern durch das Tun: durch Rückschläge, korrigierte Fehler und die Einsicht, dass jedes Scheitern ein wichtiger Lehrmeister auf dem Pfad ist. Step by Step wächst James an seinen Aufgaben – und formt so nicht nur sein heilerisches Handwerk und sein Verständnis der Welt, sondern vor allem seinen Charakter.

Fragen als Schlüssel

Die Buchreihe wurde nicht geschrieben, um fertige Formeln oder bequeme Gewissheiten zu servieren. Ihr wahrer Kern liegt nicht im bloßen Beantworten von Fragen, sondern im Mut, immer wieder neue zu stellen. Sie sind ein Plädoyer für den klaren Verstand und den offenen Geist, der weiss, dass es mehr gibt. Ganz gemäss Shakespeare: „Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als eure Schulweisheit sich träumt, Horatio.“

Die Bücher wollen das Staunen neu entfachen, die kindliche Neugier aus der Schachtel holen und den Blick schärfen für das, was hinter der Oberfläche liegt. Indem sie vertraute Denkmuster sanft aufbrechen, fordern sie dazu auf, vermeintlich unumstößliche Grenzen zu hinterfragen.

Hier treffen die philosophischen Impulse aus den Büchern auf tiefergehende Überlegungen zu Geisteshaltung, Wahrnehmung und der ständigen Suche nach dem Mehr. Die Inhalte laden dazu ein, Alltagskonzepte neu zu durchdenken, der eigenen Intuition wieder mehr Raum zu geben und das Unbekannte nicht als Bedrohung, sondern als größte Abenteuerquelle zu begreifen.

Denn echtes Wachstum beginnt genau dort, wo die gewohnten Gewissheiten enden – an der Grenze zwischen dem, was wir kennen, und dem unendlichen Raum des noch Unentdeckten.

Die Spirituelle Fantasy-Buchserie

James Tannots Ausbildung

Als James Tannot – ein irischer Student mit großen Plänen – an der Universität scheitert, scheint sein Traum vom Arztberuf vorbei. Doch in einem Café in Marseille begegnet er einem mysteriösen Fremden: Narek Altounian. Der Mann mit dem Jagdhorn weiß mehr über James, als er selbst – und öffnet ihm die Tür zu einer Welt, in der Magie, Heilung und tiefe Wahrheiten - aber auch das Böse - real sind. Zusammen mit seinen MitstudentInnen muss er so viel Neues über die Welt lernen, dass ihm manchmal der Kopf fast zu bersten scheint. Parallele Welten, unvorstellbare Fähigkeiten, und ein Feind, der alles andere als einfach zu fassen ist. Wer schon immer wissen wollte, wie es in einer wirklich geheimen Gemeinschaft zu und her geht, und wie die Meister ihr eigenes Leben gestalten, wird hier viel herausfinden.

Die Cover spiegeln zugleich die Struktur der Geschichte. Die ersten acht Bände gehören zu James’ erstem Ausbildungsjahr. Mit Band 9, Maestoso, beginnt sein zweites Jahr — und damit bewusst eine neue visuelle Phase der Reihe.

Zentrale Figuren in "Die Tieferen"

Narek · Manush · James · Cyfimiad · Eileen · Gareth · Leonardo · Small Owl in Heavy Winds

Narek

Narek

Der geheimnisvolle Mentor

Arzt, Magier oder Wahnsinniger? Narek taucht unvermittelt in James’ Leben auf und öffnet ihm die Tür zu einer Welt, deren Regeln er nicht einmal erahnt hat. Scharfsinnig, trocken im Humor – und gefährlich schwer zu durchschauen.

Manush

Manush

Zwischen zwei Welten

Klug, schlagfertig und tief verwurzelt in alten Heiltraditionen. Manush weiß weit mehr über James’ neue Welt, als sie zunächst preisgibt – und wird für ihn bald weit mehr als nur eine Gefährtin.

James

James

Der Suchende

Eigentlich wollte James Tannot nur Arzt werden. Stattdessen gerät er in eine Welt voller Magie, Wunder und Gefahren. Je tiefer er eindringt, desto mehr muss er sich fragen, was Heilung wirklich bedeutet – und wer er selbst werden will.

Cyfimiad

Cyfimiad

Freund aus einer anderen Welt

Kein Mensch, sondern ein Zwerg – und James’ Begleiter während seiner magischen Ausbildung. Weise, loyal und erstaunlich risikofreudig wird Cyfimiad schnell zum Freund, auf den James sich verlassen muss.

Eileen, eine junge Frau mit roten Haaren und einem warmen Lächeln

Eileen

Das skeptische Genie

Wunderschön und extrem intelligent ist Eileen. Sie ist eine alte Schulkollegin von James und Gareth und ahnt nicht, was das Schicksal mit ihr vorhat: durchaus nichts Angenehmes.

Gareth, ein junger Mann mit einem schelmischen Lächeln

Gareth

Der treue Freund

Gareth ist James’ bester Freund und dies seit Kindheitstagen. Er denkt, sein alter Kollege sei total übergeschnappt, als dieser ihm – verbotenerweise – von Geheimnissen erzählt, die besser nie hätten erwähnt werden sollen.

Leonardo, ein junger italienischer Kämpfer

Leonardo

Der Kämpfer

Leonardo wurde von einem Clanmitglied in Napoli grossgezogen. Er ist ein Meister in der Gemeinschafts-Kampfkunst „Tair Fraich“ und hilft den Studenten in manch einer schwierigen Situation.

Small Owl in Heavy Winds, ein junger indigener Student der Cymdeithas

Small Owl in Heavy Winds

Der weise Kamerad

Small Owl ist ein Student der Cymdeithas, welcher seine ganz eigene Sicht auf die Dinge mitbringt. Er wuchs in einem unentdeckten Stamm von Native Americans in Canada auf und muss ebenfalls viel Neues lernen, was Magie und Heilkunst anbelangt.

Erstes Ausbildungsjahr

Bände 1–8

Die Tieferen 01 – Präludium
01

Präludium

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 02 – Courante
02

Courante

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 03 – Allegro
03

Allegro

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 04 – Con forza
04

Con forza

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 05 – Attacca
05

Attacca

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 06 – Presto
06

Presto

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 07 – Das Rennen der Hornzwerge – Teil I
07

Das Rennen der Hornzwerge – Teil I

Erstes Ausbildungsjahr

Die Tieferen 08 – Das Rennen der Hornzwerge – Teil II
08

Das Rennen der Hornzwerge – Teil II

Erstes Ausbildungsjahr

Zweites Ausbildungsjahr

Beginn mit Band 9

Die Tieferen 9 – Maestoso
09

Maestoso

Beginn des zweiten Ausbildungsjahres

Die Tieferen 10 – Morendo
Wird momentan geschrieben.Wahrscheinliche Veröffentlichung 2027
10

Morendo

Zweites Ausbildungsjahr

Die folgenden Bände werden diese neue visuelle Sprache weiterführen.

Die Tieferen - Schriften der Gemeinschaft

Die Tieferen – Callineb Elwedig, Adnod 1 - 100
01

Callineb Elwedig

Adnod 1 - 100

Die Tieferen – Spielregeln der Erleuchtung
02

Spielregeln der Erleuchtung

Schriften der Gemeinschaft

Eine weitere Schrift der Gemeinschaft wird folgen.

Andere Bücher von Manus Braith

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Bücher in anderen Sprachen

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Hörbücher / Audio Books

The Profound – Part One, audiobook cover
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The Profound – Part Two, audiobook cover
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The Profound 2 / The Deeper Ones 2

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The Profound – Part Three, audiobook cover
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The Profound 3 / The Deeper Ones 3

Hörbuch · Audible

Werbemotiv Die Tieferen
Berufung · Heilkunst · Magie

Nicht nur eine Buchreihe. Eine wachsende Welt.

Die Tieferen verbindet magischen Realismus mit Fragen nach Heilkunst, persönlicher Entwicklung, ungewöhnlichen Fähigkeiten und der Suche nach Lehrern, Wissen und Bedeutung.

Hinter den Büchern

"Die Tieferen"

Die Geschichte begann 1998 mit der Vorstellung einer geheimen Gemeinschaft von Heilern, die neue Schüler aufnimmt und ihnen eine verborgene Parallelwelt eröffnet.

Schon früh faszinierten Manus Braith die Grenzen des menschlichen Geistes: Er vertiefte sich in Medizin, Psychologie, Psychiatrie und Anthropologie. Der intensive Austausch mit führenden Experten warf schließlich eine zentrale Frage auf: Wie agiert und lebt ein vollends realisierter Mensch – ein wahrer Meister? Aus dieser Vision entstand das Epos „Die Tieferen“. Doch erst beim Schreiben entfaltete die Geschichte ihre volle Dynamik – denn wo Licht ist, muss auch Schatten sein. Das Schicksal der Protagonisten wird nicht nur durch die Macht des Bösen und persönliche Krisen geformt, sondern auch durch treffsicheren Humor.

1998

Die erste Idee

Am Anfang stand die Suche nach echter Meisterschaft. Doch was bedeutet Meisterschaft überhaupt?

Bei einem Schreinermeister liegt die Antwort auf der Hand: Er legt eine Prüfung ab, beweist sein Handwerk beim Bau eines Schrankes und kennt sich mit Materialien wie Techniken bestens aus. Aber was genau ist ein Meister-Heiler? Was zeichnet einen Eingeweihten oder einen Adepten aus?

Wer einer solchen Frage auf den Grund geht, wird fast zwangsläufig zum Autor – wie die Bände meiner Buchserie „Die Tieferen“ beweisen. Und dann nahm das Schreiben einen Stellenwert ein, der so faszinierend war, dass über die nächsten Jahre Tausende von Seiten Text entstanden.

2001 - 2019

Überarbeitung

Aus Kritik und Selbstkritik entstand ein langer Prozess des Überarbeitens und Neuordnens.

In dieser Phase wurde mein Buch von einem renommierten Literaturwissenschaftler editiert, der mir gefühlt Millionen Verbesserungsvorschläge gemacht hatte, die ich zwar nicht alle berücksichtigte, von denen ich aber viel lernte, was das Schreiben angeht. Auch meine Leser waren in dieser Phase eine grossartige Hilfe.

Frühe Ausgabe „Die Meister“ unter dem Pseudonym Nicolas D. PierceFrühe Ausgabe „David O'Mara – Die Welt der Meister“ unter dem Pseudonym Nicolas Carter
Die ersten Publikationen von Die Tieferen, die noch andere Pseudonyme verwendeten und andere Titel hatten. Relikte vergangener Zeiten. 😊

Eine wachsende Reihe

Aus einem einzelnen Projekt wurde ein wachsender Romanzyklus, dessen Struktur sich mit James’ Ausbildung weiterentwickelt. Es entstand ein reichhaltiges Universum mit viel Komplexität und eine Geschichte, die ihresgleichen sucht, was Spannung, Originalität und Lebensweisheiten angeht.

Der Autor

Manus Braith

Autor und Musiker. Die Bücher verbinden erzählerische Fantasie mit Themen, die Manus über viele Jahre beschäftigt haben.

In diesem Abschnitt möchte ich erzählen, woher ich meine Inspiration nehme.

Offensichtlich versteht niemand wirklich, woher eine Idee kommt. Sie taucht auf, und entweder man macht etwas daraus oder nicht. Die meisten Fragen, die mich faszinieren, kreisen darum, was es bedeutet, Mensch zu sein: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was ist unser Zweck? Lassen sich diese Fragen überhaupt beantworten?

Sind Menschen, die von Kontakten mit anderen Welten berichten – Elementarwesen, Außerirdischen, Engeln, Verstorbenen oder astralen Wesen –, nicht bei Verstand? Oder entgeht unserer wissenschaftlich ausgerichteten Gesellschaft etwas, weil sie Erkenntnisse aus anderen Quellen außer Acht lässt? Warum widmen Musiker, Philosophen, Maler, Bildhauer und Tänzer ihr Leben der Schönheit, Anmut und unermüdlichen Übung, selbst wenn daraus kein offensichtlicher evolutionärer Vorteil entsteht?

Diese grundlegenden Fragen beschäftigen mich seit meiner Jugend. In meinen Teenagerjahren hoffte ich vor allem, einen einzigen Lehrer zu finden, der alle Antworten hatte – vielleicht eine leicht romantisierte, von Hollywood geprägte Vorstellung eines Mentors. Ich fand zwar viele Lehrer, die ich auf bestimmten Gebieten bewunderte, doch die Suche nach jemandem, der das große Ganze wirklich verstand, blieb unerfüllt. In gewisser Weise schrieb ich meine Bücher, um die Lehrer zu erschaffen, die ich zu finden gehofft hatte.

Wir alle werden von dem geprägt, was wir lesen, sehen und hören. Im Folgenden findet sich eine Liste wichtiger Denker, die meine Weltsicht beeinflusst haben und deren Ideen in mein Schreiben eingeflossen sind:

Einflüsse

Inspiration

(Diese Liste wird im Laufe der Zeit aktualisiert.)

GEDANKEN AUS DER WELT DER CYMDEITHAS

Ausführungen über Themen in den Büchern.

Ein Konzept der Cymdeithas

Grundeln

Die Suche nach Wahrheit, festem Boden und persönlicher Weiterentwicklung. Text vergrößernText schließen

Das Grundeln ist selbstverständlich ein extrem wichtiges Konzept des Lebens in der Cymdeithas. Kein Tag vergeht, an dem diese Idee nicht auf die eine oder andere Weise diskutiert oder praktiziert wird. Aber worum geht es dabei wirklich? Wie können DHAs begreifen, welche Auswirkungen es auf das Leben haben könnte, wenn es sowohl als Werkzeug als auch als Philosophie übernommen würde?

Schauen wir uns zunächst die Philosophie hinter dem Konzept genauer an (auch wenn bestimmte Mitglieder es als die Wissenschaft des Grundelns bezeichnen würden). Unnötig zu erwähnen, dass es nichts mit dem Bodenbelag eines Raumes zu tun hat, obwohl der Bodenbelag einer Fläche als eine Art Metapher dienen kann. Wir gehen doch auf dem Bodenbelag, oder nicht? Egal, ob es sich um ein Laminat, einen Teppichboden oder einen Natursteinboden handelt – er macht das Gehen auf der Fläche komfortabler und optisch ansprechender, da er auch als Teil der Innenarchitektur eines Raumes fungiert. Das Gleiche gilt für das Grundeln, wie wir diesen Prozess in der Cymdeithas verstehen. Ja, Grundeln ist für uns ein Prozess – ein fortlaufender und bis zu einem gewissen Grad niemals endender Prozess (denn wenn er enden würde, hieße das, dass es ein Ende der menschlichen Entwicklung und Evolution gäbe, was es, soweit wir das beurteilen können, nicht gibt).

Mit anderen Worten: Das Grundeln soll unseren Weg durch das Leben komfortabler und attraktiver machen, und es tut dies durch einen Prozess der Entbehrung und Härte. Ich wiederhole dies der Klarheit halber: Grundeln ist Härte. Wenn es nicht hart und anstrengend ist, ist es höchstwahrscheinlich kein Grundeln. Denn nur durch harte Arbeit, Schweiß und hingebungsvollen Einsatz können wir den Weg ebnen. Und ja, den Weg zu ebnen im wörtlichen Sinne heißt natürlich: grundeln.

Das Ziel des Grundelprozesses ist es, festen Boden unter den Füßen zu haben und nicht irgendeine wacklige Oberfläche, die uns anfällig für Unfälle macht. Fester Boden ist vergleichbar damit, sein Leben auf Fakten zu stützen. Wenn Ihnen jemand erzählen würde, dass die beste Ernährungsweise darin besteht, nur zuckerhaltige Lebensmittel zu essen und nur zuckerhaltige Getränke zu trinken, würden Sie dieser Person nicht glauben, weil Ihr Instinkt Ihnen sagt, dass dies keine nachhaltige Lebensweise wäre. Es würde auch nicht auf Fakten basieren. Es würde bedeuten, sich auf eine von Lledrith inspirierte Lüge einzulassen, würde zu schlechter Gesundheit führen und wäre eindeutig kein guter Weg, den man beschreiten sollte. Das Grundeln würde Sie dazu veranlassen, einen solchen Rat infragestellen, was Sie zu einem faktenbasierteren Ansatz bei der Ernährung führt.

Mit anderen Worten könnten wir sagen, dass Grundeln die Suche nach der Wahrheit ist, was oft eine ziemlich unbequeme Reise ist. Auf der anderen Seite ist Grundeln auch die Anwendung von realem Wissen. Wenn Sie beispielsweise verstehen, dass stark zu sein ein lohnenswertes Ziel ist, würden Sie sich mit Übungen beschäftigen, die Sie stark machen und Ihre Stärke erhalten – und diese Aktivität würden wir Grundeln nennen. Es geht darum, von dort, wo Sie gerade stehen, zum nächsten Schritt Ihrer Reise zu gelangen – von einer niederen Stufe des Funktionierens zu einer höheren Stufe des Funktionierens zu gelangen. Wir könnten das Wort Grundeln also auch durch den DHA-Begriff der persönlichen Weiterentwicklung ersetzen.

Aber das Grundeln geht noch erheblich weiter.

Ein guter Grundler ist sich der subtilen Reaktionen der Lebenskraft auf externe und interne Reize bewusst.

Ein guter Grundler erkennt zwei Dinge:

  • Was das innere Licht herunterdimmt
  • Was das innere Licht heraufdimmt

Der erfahrene Grundler ist im Einklang mit Authentizität, was bedeutet, dass Authentizität der Kernwert ist.

Wenn Sie also die Leiter Ihrer Grundelfähigkeiten erklimmen wollen, müssen Sie zuerst ein Gefühl für Ihre eigene Authentizität bekommen. Authentisch zu sein bedeutet, verletzlich zu sein; es bedeutet, seinen Werten treu zu bleiben und mit seiner angeborenen Kraft und seinem Willen im Einklang zu stehen. Und wann immer Sie spüren, dass diese Authentizität leidet, widmen Sie sich einer Form der Grundelaktivität, von denen es fünf gibt:

  • Vergeben– sich selbst und anderen
  • Achtgeben– sich ausschließlich dem Kern der Sache widmen
  • Kämpfen– ein Katalysator für Veränderung sein
  • Erweitern– lernen
  • Schützen– die eigenen Grenzen wahren

Dies ist der Grund, warum erfahrene Grundler bei ihren Treffen oft über VAKES sprechen, denn es ist das Hauptfeld, mit dem sich ein guter Grundler beschäftigt.

Ein Konzept der Cymdeithas

Schlachtruf – Brathiad

Über den persönlichen Schlachtruf, seine Geschichte und seine Wirkung auf den inneren Lledrith. Text vergrößernText schließen

Die Verwendung von Schlachtrufen innerhalb der Cymdeithas ist ein vielschichtiges Thema, insbesondere weil verschiedene Abteilungen sie auf unterschiedliche Weise einsetzen. Es herrscht jedoch allgemeine Einigkeit darüber, dass alle Mitglieder der Cymdeithas über einen verfügen und ihn häufig anwenden. Während manche Einzelpersonen ihn stündlich nutzen mögen, tun andere dies vielleicht nur einmal am Tag.

Wie lässt sich nun der Brathiad und seine Funktion erklären?

Betrachten wir zunächst die traditionelle Nutzung von Schlachtrufen. Es ist wichtig zu erkennen, dass Schlachtrufe weltweit und über verschiedene Epochen hinweg eingesetzt wurden. Im antiken Griechenland nutzten beispielsweise die Akkadier den Schlachtruf „Alala“, während die Hunden ihren Widersachern mit ihren mächtigen Kriegsschreien Furcht einflößten.

Laufe der Geschichte war die Funktion von Schlachtrufen zweifach: die eigene Aggression und Moral unter den eigenen Truppen zu stärken sowie Abschreckung oder sogar bloßen Terror in den Reihen des Feindes zu säen. Sowohl ganze Armeen als auch einzelne Krieger nutzten sie, wie beispielsweise das Kiai der japanischen Samurai. Lautäußerung diente dazu, Gegner zu erschrecken oder einzuschüchtern und Siegeszuversicht auszudrücken.

Im letzten Jahrhundert gibt es zahlreiche Beispiele für Armeen, die Schlachtrufe einsetzten. Die Viet Minh riefen beispielsweise bei ihren Angriffen „Xung phong“, während die Griechen während des Zweiten Weltkriegs „Αέρα!“ (Aera!) ausriefen.

Das schottische Wort für Schlachtruf hat es sogar in unseren Alltagswortschatz geschafft. Das Wort „Slogan“ stammt von sluagh-ghairm ab (sluagh bedeutet „Armee“ und ghairm bedeutet „Ruf“). Man könnte also sagen, der Slogan eines Unternehmens ist sein Schlachtruf.

Warum also sollte eine pazifistische Organisation wie die Cymdeithas ihren Mitgliedern empfehlen, individuelle Schlachtrufe zu besitzen?

Es ist ein faszinierendes Paradoxon. Während konventionelle militärische Einheiten Schlachtrufe nutzen, um die Moral ihrer Widersacher zu untergraben, setzen die Mitglieder der Cymdeithas den Brathiad ein, um die Moral des inneren Lledrith zu erschüttern. Jeder Lledrith, der versucht, unsere Energien anzuzapfen, wird durch den Einsatz eines authentischen Schlachtrufs rasch abgewehrt. Aus diesem Grund hat jedes Mitglied seine eigene personalisierte Version eines Brathiad – er muss einzigartig und individuell sein, um seine Authentizität zu bewahren.

Deinen Brathiad finden – Ein paar Gedanken für DHAs

In Teil 16 von TP lernen die Schüler, wie sie ihren eigenen Brathiad finden. Bei Interesse konsultiere bitte diesen Abschnitt der Bücher, aber lass uns noch weiter über das Thema sprechen.

Der Schlachtruf vertreibt nicht nur den Lledrith aus unserem System, er weckt auch schlummernde Energien wie Mut, Entschlossenheit, Tapferkeit, Authentizität und Integrität. Zudem erinnert uns der Ausruf daran, anderen gegenüber mitfühlend, freundlich, empathisch und respektvoll zu sein. Bei regelmäßiger Anwendung gewinnt der Schlachtruf an Kraft, all diese positiven Aspekte in unserem Leben hervorzurufen, und er hilft auch dabei, unabhängiger und selbstbewusster in dem zu werden, was man tut.

Wie gehst du also vor, um deinen zu finden?

Für die meisten DHAs ist das eine Frage von Versuch und Irrtum. Einfach gesagt: Du nutzt einen Ruf, von dem du spürst, dass er in dir resoniert, und wechselst ihn aus, sobald sich ein besserer ergibt.

Wir alle haben jedoch unsere bevorzugten Vokale und Konsonanten, die wir mehr oder weniger mögen. Das ist ein guter Ausgangspunkt. Werde still und gehe die Vokale durch. Was weckt mehr Energie in dir? Ein „a“, ein „e“, ein „o“? Gehe auch Kombinationen durch: „au“, „ia“ und so weiter.

Lass mich wissen, was dein Brathiad ist und was er für dich bewirkt. Ich werde die Informationen dann an jemanden in der entsprechenden Abteilung weiterleiten.

Ein Konzept der Cymdeithas

Kontinuierliche Verbesserung

Fehler nicht endlos wiederholen und beständig nach dem „Mehr“ Ausschau halten. Text vergrößernText schließen

Kontinuierliche Verbesserung, wie sie in der Cymdeithas verstanden wird, hat zwei Aspekte.

Erstens: Das Vermeiden der Wiederholung von Fehlern, die man als solche erkannt hat (Teil des Grundelns), und zweitens: Die ständige Ausschau nach dem „Mehr“, um es in das eigene Leben zu integrieren.

Die meisten DHAs (Nicht-Gemeinschaftsmitglieder) neigen dazu, in einer Endlosschleife zu stecken, wenn es darum geht, Fehler zu machen. Das Motto scheint etwa zu lauten: „Auf eine neue Runde, Freunde!“ Ob es sich um Süchte handelt (Verhaltensweisen, die so oft wiederholt werden, dass sie ein Eigenleben entwickeln) oder um Missverständnisse darüber, wie man die Welt oder sich selbst sieht – Fehler werden oft immer und immer wieder wiederholt. Dies macht die meisten Bemühungen um kontinuierliche Verbesserung zunichte oder verlangsamt zumindest den Prozess (obwohl es ohnehin kein Ende der kontinuierlichen Verbesserung zu geben scheint, sodass man sich ebenso gut dem Fehler-Machen hingeben kann). Die meisten Clanmitglieder finden jedoch, dass das Wiederholen von Fehlern ziemlich schnell langweilig wird, weshalb sie dazu übergehen, neue Fehler zu machen.

Um diesen Kreislauf zu stoppen, musst du zuerst den Fehler identifizieren (mis-take – du hast das Falsche ergriffen) und ihn dann durch eine Version ersetzen, die für dich stimmiger ist. Clanmitglieder haben die Vorstellung, dass es eine statische Wahrheit an sich gibt, größtenteils aufgegeben. Es scheint vielmehr so, dass Wahrheit etwas Individuelles und Kontextabhängiges ist. Während es eine gute Idee sein mag, das Lügen aus dem eigenen Leben zu verbannen, kann es hin und wieder eine Notwendigkeit sein. Während es hilfreich sein kann, jemanden mit der eigenen Wahrheit zu konfrontieren, kann es eine andere Person genauso gut verletzen.

Eine Sache, die für die meisten Menschen wahr bleibt, ist, dass der Gesundheit Priorität eingeräumt werden muss. Alle Fehler, die du bezüglich deiner Gesundheit machst (was meist darauf hinausläuft, Dinge zu essen, die nicht gut für dich sind – wiederum ein hochgradig individuelles Thema – und sich fit zu halten: siehe Hanaej oder Tair Fraich), müssen korrigiert und dürfen nicht wiederholt werden. Für viele Menschen ist dies ein Prozess von Versuch und Irrtum; sobald deine persönliche Wahrheit jedoch einmal identifiziert ist, tust du gut daran, dich nicht weiter auf diesen speziellen Fehler einzulassen. Leichter gesagt als getan? Nicht so für Clanmitglieder, die stolz darauf sind, Aspekte ihrer Persönlichkeit regelmäßig zu verändern. (Das Wort „Persona“ hat seinen Ursprung im antiken Latein. Es leitet sich vom lateinischen Wort persōna ab, das sich auf eine von Schauspielern in einem Theaterstück getragene Maske bezog. Es wird angenommen, dass dieser Begriff selbst aus dem etruskischen Wort phersu stammt, was „Maske“ oder „Rolle“ bedeutet.)

Es gibt ein Sprichwort in der Cymdeithas, das wie folgt lautet:

„Gwnewch yn siŵr eich bod yn dod o hyd i gamgymeriad y gallwch ei ddisodli â’ch gwirionedd bob yn ail ddiwrnod.“

Finde heraus, was es bedeutet, und mache es dir zur Gewohnheit.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Cymdeithas großen Wert auf das Konzept der kontinuierlichen Verbesserung legt (in der Cymdeithas als „gwella parhaus“ bezeichnet). Menschen, die kein Verlangen spüren, sich dieser Praxis zu widmen, werden meist gar nicht erst Clanmitglieder.

Bitte zögern Sie nicht, Ihre eigenen Beispiele für Ihre Grundelaktivitäten an Manus Braith zu senden.

Beim Absenden öffnet sich Ihr E-Mail-Programm mit der fertig adressierten Nachricht. Auf dieser Website werden keine Eingaben gespeichert.